MIT-Beratungsstelle hört auf

Im März 2011 rief unser Verein die MIT-Beratungsstelle als Projekt in Kooperation mit der BruderhausDiakonie und gefördert durch die Lechler-Stiftung  ins Leben. Antje Greif hat damals mit großem Engagement diese Stelle geleitet, beraten, begleitet und viele Aktionen durchgeführt. Zunächst auf 3 Jahre befristet, dann nochmal um ein Jahr verlängert, hat die MIT-Beratungsstelle sich während dieser Zeit in Metzingen einen Namen gemacht. Den Abschlussbericht finden Sie hier.

Der Vorstand hat daraufhin beschlossen, dass es in irgend einer Form mit der MIT-Beratungsstelle weitergehen soll. Wir haben uns an die Stadt Metzingen gewandt und stießen mit unserem Vorschlag, die Beratungsstelle fortzuführen glücklicherweise auf offene Ohren. Die Stadt hat uns zugesagt, die Arbeit der Beratungsstelle mit einem reduzierten Stellenanteil weitere 3 Jahre zu finanzieren. Dafür sind wir äußerst dankbar, denn als kleiner Verein hätten wir diese Aufgabe nicht alleine stemmen können. Im Sommer 2016 konnte so die MIT-Beratungsstelle mit kompetenter Besetzung durch Maja Röglin wieder ins Leben gerufen werden. Der Schwerpunkt der Beratungsstelle lag in der Beratung von Menschen mit Behinderungen und ihren Angehörigen in Metzingen und Umgebung, um Inklusion und Teilhabe zu ermöglichen. Aber auch regelmäßige Angehörigenstammtische und Öffentlichkeitsaktionen gehörten zum Aufgabenbereich der MIT-Beratungsstelle. Als Maja Röglin im September letzten Jahres ihre neue Stelle als Schulsozialarbeiterin angetreten hat, hat Ute Kern-Waidelich ihre Vorstandstätigkeit beendet und die Beratungsstelle bis zum heutigen Zeitpunkt weitergeführt.

Nun endet der Finanzierungszeitraum durch die Stadt Metzingen. Im letzten Jahr gab es – bedingt durch das neue Bundesteilhabegesetz (BTHG) – auch für den Landkreis positive Entwicklungen. Seit gut einem Jahr gibt es die sogenannten EUTB-Stellen (Ergänzende unabhängige Teilhabe-Beratung). Auch in Metzingen ist die EUTB-Stelle durch Frau Andrea Meyle regelmäßig besetzt. Sie hat auch aufgrund ihres höheren Stellenanteils und der Vernetzung mit ihren Kolleginnen im Landkreis viele Möglichkeiten, Betroffene und ihre Angehörigen kompetent zu beraten. Wir haben daher auf die Beantragung einer Verlängerung der Finanzierung der MIT-Beratungsstelle verzichtet mit dem guten Gefühl, dass Menschen mit Behinderungen und ihre Angehörigen hier in Metzingen weiterhin gut beraten werden. Das Beratungsangebot der EUTB-Stelle in Metzingen bzw. im Ermstal finden Sie hier.