Pressebericht zum Jubiläum

24. Juni 2013, 18:49 Uhr

 

 

Neuhausen                     

Buntes Straßenfest zum 20-jährigen Bestehen des WIM-Fördervereins

20 Jahre Arbeit des WIM-Vereins haben entscheidend dazu beigetragen, dass Menschen mit und ohne Behinderungen in Neuhausen eine gute Nachbarschaft pflegen und dass Inklusion keine Worthülse.

Autor: MARA SANDER | 24.06.2013

Gutes Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderungen in Neuhausen. Foto: Mara Sander

Ein gut besuchtes Straßenfest aus Anlass des 20-jährigen Bestehens des WIM-Fördervereins machte am Wochenende die Vision Inklusion als Realität erlebbar und die gute Nachbarschaft von Menschen mit und ohne Behinderungen deutlich. „Mittendrin“ als Motto dieses Festes bringt treffend zum Ausdruck wie gut das Zusammenleben mitten im Ort funktioniert und wie erfolgreich das Konzept des WIM-Hauses umgesetzt worden ist.

Schon gleich zu Beginn am Samstag um 17 Uhr kamen nicht nur Neuhäuser Bürger sondern auch auswärtige Gäste und konnten so die Präsentation des neuen Logos erleben, das alles darstellt, was das WIM-Projekt kennzeichnet: Ein farbiges Haus mit offenen Türen, aus dem heraus die Bewohner gerne zu den Menschen gehen und jeder Gast willkommen ist, jeder am Leben des Anderen ohne Vorurteile aber mit Interesse teilnimmt. Die Bälle waren so bunt wie das Angebot im und um das WIM-Haus und wurden sich gegenseitig zugeworfen, symbolisch dafür, dass es kein nur nebeneinander Wohnen sondern ein Leben miteinander ist.

Die Freude der WIM-Bewohner ist groß, wenn Menschen von außerhalb sich für sie interessieren, und die wiederum freuen sich über Kreativität und künstlerische Talente der WIM-Bewohner wie sie in dem neuen Logo sichtbar ist. Das haben die WIM-Bewohner unter künstlerischer Anleitung von Annette Odigie vom Haus Matizzo und Christine Thomas von der KiWi, das ist die Abkürzung für Kunst in der Werkstatt integrativ, entworfen und in Zusammenarbeit mit Antje Greif von MIT, der Metzinger Beratungsstelle für Inklusion und Teilhabe, in einer Präsentation der Öffentlichkeit vorgestellt. Aus dem zunächst geschlossenen Haus als Symbol für die frühere Auffassung Menschen mit Behinderungen ganz für sich leben zu lassen, ist im WIM-Haus das Konzept verwirklicht, dass Menschen mit und ohne Behinderungen sich gegenseitig füreinander öffnen und miteinander statt isoliert voneinander leben. „Wir wünschen uns, dass die Menschen ins WIM-Haus kommen und möchten zwischenmenschliche Hemmschwellen abbauen“, sagt Ute Kern-Waidelich, Vorsitzende des WIM-Vereins. Anlässe dazu gibt es viele, sei es durch das wöchentliche WIM-Café als Möglichkeit miteinander ins Gespräch zu kommen oder durch Ausstellungen und Vorträge.

Das Straßenfest war ein Anlass für alle aus den Häusern heraus aufeinander zu zu gehen und miteinander zu feiern. Eine große Erdbeer-Geburtstagstorte, gestiftet vom örtlichen Bäcker, gehörte ebenso dazu wie gemeinsames Essen und Musik von der Rockband „Dienstagsrocker“, bestehend aus Musikern mit und ohne Handicap. Doch damit nicht genug, am Sonntag brachte ein Jubiläumsgottesdienst in der Zwölf-Apostel-Kirche mit dem ehemaligen Metzinger Pfarrer Timmo Hertneck, die christlichen Werte menschlichen Zusammenlebens ins Bewusstsein und machte deutlich, dass alle Menschen gleichberechtigt am Leben teilnehmen, niemand wegen seiner Behinderungen benachteiligt werden dürfe


WIM-Jubiläum

5. Juni 2013, 13:33 Uhr

 

 


Vernissage im WIM-Haus

18. April 2013, 08:20 Uhr

 


Vernissage im Foyer

18. April 2012, 10:54 Uhr

Wieder einmal sind Gemälde und Bilder im Foyer des WIM-Hauses zu bewundern. Die Neuhäuser Künstlerin Hildegard Schneider stellt ihre Bilder dafür zur Verfügung. Der Zeitungsartikel zur Vernissage kann hier nachgelesen werden.


„Leben in Tansania“ Dia-Vortrag am 22.03. im WIM-Haus

19. März 2012, 08:21 Uhr

Susi Zimmer und Anne Siegloch haben es gewagt: sie waren ein Jahr lang in Tansania und haben im Diakoniezentrum in Tandala mitgearbeitet. Was sie dort erlebt haben, wie das Leben der Menschen insbesondere der Menschen mit Behinderungen in Tansania ist, welche Möglichkeiten der Teilhabe es für Menschen mit Behinderungen in Tansania gibt, darüber werden die beiden in einem spannenden Diavortrag am Donnerstag, 22. März um 19 Uhr im Foyer des WIM-Hauses berichten. Alle Interessierten sind zu diesem interessanten Foyerabend herzlich eingeladen!


2. Neuhäuser Tischkicker-Turnier

16. März 2012, 10:14 Uhr

Am 16. März um 19 Uhr findet das 2. Neuhäuser Tischfußballturnier im Gemeindezentrum Neuhausen statt.

Egal, ob jung oder alt, groß oder klein, Mädchen oder Junge, mit oder ohne Handicap, blond oder braun, …, mitspielen können alle, die Spaß am Tischkickern haben.

Es gibt an diesem Abend Snacks und Getränke und es winken für alle Teilnehmer tolle Preise.
Veranstalter: CVJM Neuhausen, WIM e.V. (Wohnen für Menschen mit Behinderungen in Metzingen) und MIT (Metzinger Beratungsstelle für Inklusion und Teilhabe)

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